Steuerberater

Normale Version: das nervt Rechtsanwälte und Steuerberater
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@Jive: übrigens: DANKE für die Info!!!!
Reicht doch einfach beim Amt jeden Monat eine Liste ein, welche Auszüge ihr braucht. So ein Schreiben bekommt die Sekretärin ganz allein gebastelt. Wenn man die Steuererklärungen halbwegs nacch Eingang bearbeitet, kann sogar die Anweisung lauten, dass die Sekr zum 1. d Mo die Auszüge für die x ältesten noch unbearbeiteten Erklärungen ziehen muss. Das kann man auf Fax raushauen ... Besser wäre natürlich der Kontenabruf auf diesem Weg, dann kann die Sekr ggf schon maschinelle Auswertungen vornehmen?!
Vergessen zu erwähnen: https://www.hamburg.de/behoerdenfinder/h.../11345301/

Zitat:Gebühren
3 EUR pro Seite, höchstens 30 EUR, Hinweis: Die Nutzung der ElsterKontoAbfrage zur Einsicht in das Steuerkonto ist gebührenfrei.

Der Abruf Steuerkonto online kostet aber auch jedes mal, dann nicht bei der Steuerkasse, aber DATEV-Gebühren...
Wie das Leben so spielt ...

Exakt eine Stunde nachdem Lemgun hier gepostet hat, wurde gestern um 08:11 Uhr bei uns im Intranet eine ganz ähnliche Diskussion angestoßen!

Hier beklagen sich die Kollegen, dass es in letzter Zeit Überhand genommen hat, dass Stpfl., LoHi und auch Steuerberater ständig irgendwelche Unterlagen/Ausdrucke anfordern, die grundsätzlich dem Stpfl. selbst bereits vorliegen! Mal geht es um e-Daten der Versicherung, mal um Bescheidkopien, usw.. In den meisten Fällen kann man davon ausgehen, dass die Stpfl. dabei einfach nur zu faul zum suchen oder zu schlampig sind.

Wenn die Kollegen wegen der Menge dieser Anfragen nicht mehr zu ihrer "normalen" Arbeit kommen, wird sich wiederum beklagt, das "die im FA" nur faule Beamte sind!

Für Euch ist es vielleicht "nur" ein Anruf, für den Bearbeiter vielleicht aber schon der 15. an diesem Morgen!

@Jive:
Ich habe mir erlaubt den von Dir geposteten Text des BfDI zu kopieren und bei uns in der Diskussion einzustellen. Ich hoffe, Du machst kein Copyright geltend! Wink

Genauso wie ich Euch zum Nachdenken anregen möchte, möchte ich das auch bei meinen Kollegen erreichen!

taxpert
Das verstehen wir durchaus. Manchmal geht es uns auch so (wenn beispielsweise immer der gleiche Mandant irgendwo aus dem Ausland anruft und jetzt und gleich seine USt-ID braucht, weil er was kaufen muss...).

Wir haben aber auch mehr als einen Mandanten und es ist schlicht ärgerlich, wenn man etwas nicht fertigstellen kann, weil am anderen Ende des Telefonen jemand lieber 10 Minuten diskutiert, als 1 Minute in den PC zu kucken und "richtig" oder "falsch" zu sagen.
Bei aller Liebe, - das hat mit "Service" nix mehr zu tun.

Uns ging es bei dieser Sache hier ja eigentlich grade nicht um Ausdrucke, sondern um ein simples Abgleichen EINER Zahl.

Wir machen doch alle nur unsere Arbeit.
Zitat:Hier beklagen sich die Kollegen, dass es in letzter Zeit Überhand genommen hat, dass Stpfl., LoHi und auch Steuerberater ständig irgendwelche Unterlagen/Ausdrucke anfordern, die grundsätzlich dem Stpfl. selbst bereits vorliegen!
Das ist klar. Deshalb sollte ja schleunigst die VaSt in einenm einfachen Verfahren umgesetzt werden. Bisher läuft dies eben noch nicht so richtig.
(05.09.2014 10:00)taxpert schrieb: [ -> ]@Jive:
Ich habe mir erlaubt den von Dir geposteten Text des BfDI zu kopieren und bei uns in der Diskussion einzustellen. Ich hoffe, Du machst kein Copyright geltend! Wink

Ist ja eigentlich nicht von mir ..... hab nur das wiedergegeben was auf der Seite vom Bundesdatenschutzbeauftragten steht :-)

Mein Problem ist meistens jedoch, dass ich etwas erkläre, entsprechende belege einreiche und ich dann im Bescheid lesen muss:

"Es wurden abweichend von der Erklärung die von anderen Stellen übermittelten Daten berücksichtigt"



Ich bin wirklich kurz davor bei JEDEM Steuermandat von mir BEVOR ich anfange die Erklärung zu bearbeiten, vom Finanzamt ALLE den Veranlagungszeitraum betreffenden bei der Finanzverwaltung gespeicherten Daten wegen §34 BDSG mitteilen zu lassen, damit ich bereits im vorfeld abgleichen kann, ob diese Daten stimmen.



Noch was ...:

ich habe jetzt letzten Monat mehrfach in der Kasse anrufen dürfen, weil das finanzamt abgebucht hat und keiner wusste warum.

2 Wochen Später( nach dem abbuchen ...) kam dann die SEPA "Pre-Notification" ....


lg, jive
(05.09.2014 10:06)Catja schrieb: [ -> ]Wir haben aber auch mehr als einen Mandanten und es ist schlicht ärgerlich, wenn man etwas nicht fertigstellen kann, weil am anderen Ende des Telefonen jemand lieber 10 Minuten diskutiert, als 1 Minute in den PC zu kucken und "richtig" oder "falsch" zu sagen.
Bei aller Liebe, - das hat mit "Service" nix mehr zu tun.
Wir machen doch alle nur unsere Arbeit.
Ja, das ist ärgerlich, wenn der Mandant seine Unterlagen nicht so weit im Griff hat, dass er weiß, in welcher Höhe er Vorauszahlungen geleistet hat.
Da ruft man lieber beim Finanzamt an und belästigt die Leute dort anstatt den Mandanten zu belästigen.

Und mal nebenbei:
Wir machen auch nur unsere Arbeit und sind nicht für die Schludrigkeit der Mandanten verantwortlich.
Petz, es ging ja nicht um Mandanten, die Buchführung oder sonstwas größeres machen, sondern es geht um Oma Pütz, die 94 ist, aber die VZ nicht abbuchen lassen will, sondern selber überweist.

Wenn man dann bei der Kasse anruft und fragt, ob Oma Pütz die festgesetzten 1.200 € bezahlt hat (weil Oma Pütz nämlich jede Frage mit "ja" beantwortet, weil sie nunmal höflich ist), dann hat das weder was mit Faulheit, noch mit Schludrigkeit zu tun, sondern ist schlicht für alle Seiten am ökonomischsten.
Naja, den Aussagen nach hier zu urteilen gibt es aber noch viele Omas Pütz im Alter von 94.

In Bremen ist die Sterblichkeitsrate anscheinend höher.

Oder es müssen nicht so viele Omas Pütz VZ zahlen, das kann natürlich auch sein.

Meine Erfahrung lehrt jedenfalls:
Es wird nicht wegen Oma Pütz angerufen, sondern es werden die Umsatz-, Gewerbe- und Einkommensteuerzahlungen von Gewerbetreibenden und Selbständigen abgefragt.....
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