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Ich-mach.meine-Steuer-selber II
21.01.2010, 14:48
Beitrag: #1
Ich-mach.meine-Steuer-selber II
Warum muss ausgerechnet ich immer solche bekommen?

Folgender Fall: StPflichtige, selbstndig, macht mal wieder die Erklrung selber, bzw mit Hilfe einer Bekannten (wrg).

Dass man USt-VA´s abgeben muss, ist ihr gnzlich unbekannt, daher schtzt das FA lustig drauf los. Soweit, so gut.

Irgendwann hat sie dann aber den berblick verloren, was sie denn da grade bezahlt, und warum sie was bezahlen muss, und hat mir einen wust an Belegen und Zetteln bergeben.

So, nachdem die beiden Damen fr die ESt 2008 keine Kopie der Erklrung geschweige denn der ER behalten haben, hab ich das jetzt von meinem FA gefaxt bekommen, und versuche nun zu retten, was noch zu retten ist. ESt Bescheid 2008 vom 12.10.2009, also rechtskrftig. ABER-dank Euch hab ich damit ja schon mal Erfolg gehabt, sowas noch gradezubiegen. Mir schwebt eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wg mangelnder Erluterung der Abweichung im Bescheid vor ( 126 (3) AO) vor.

Jetzt hab ich aber das Problem, dass eingereichte Anlage ER und eingereichte GuV auf unterschiedliche Gewinne kommen?!
Welche von beiden wird denn dann vom FA als eingereicht angesehen??

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LG
Clematis
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21.01.2010, 15:38
Beitrag: #2
RE: Ich-mach.meine-Steuer-selber II
Was stimmt denn mit der GSE berein? Achne Anlage G? Im Zweifel ist das amtliche Formular entscheidend.
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21.01.2010, 15:51 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.01.2010 18:01 von Buchi.)
Beitrag: #3
RE: Ich-mach.meine-Steuer-selber II
Mit GuV meinst Du sicherlich die ER und nicht die G+V einer Bilanz.

Also wenn das Finanzamt 2 verschiedene berschsse vorliegen hatte, in den Erluterungen nichts steht und der Stpfl. auch nicht angehrt wurde. Dann ist das doch schon der Wiedereinsetzungsgrund. Natrlich nur, wenn die Abweichung nicht auf nichtabzugsfhigen BA basiert. Das FA htte den Stpfl. auf die verschiedenen berschsse hinweisen mssen und meiner Meinung nach auch begrnden mssen, wieso es sich fr welchen auch immer entschieden hat.

Hierzu:

FG Kln Urteil vom 21.04.1992 - 3 K 6630/91
Entscheidungsstichwort (Thema)

Verletzung der Hinweispflicht nach 89 S. 1 AO bei offenkundiger Unvollstndigkeit der Steuererklrung als Wiedereinsetzungsgrund

Leitsatz:

Sind die Angaben in einer Steuererklrung (hier: Angaben zu den Kindern) offenkundig unvollstndig, so obliegt dem Finanzamt auch bei steuerlich beratenen Steuerpflichtigen eine Hinweispflicht. Bei Versto steht dem Steuerpflichtigen ein Anspruch darauf zu, so gestellt zu werden, als wre der gebotene Hinweis erteilt worden. Im Rechtsbehelfsverfahren ist Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewhren.

Gru
Buchi
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21.01.2010, 16:11
Beitrag: #4
RE: Ich-mach.meine-Steuer-selber II
Danke, so seh ich das auch!
Ich schick jetzt mal ein Schreiben raus, schaun wir mal was passiert!

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LG
Clematis
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