Das nervt das Finanzamt
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08.04.2008, 06:41
Beitrag: #39
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RE: Das nervt das Finanzamt
Hallo,
nun lasst mal die Thematik nicht eskalieren. Es ist nun einmal so, dass auf beiden Seiten Menschen sitzen. Die Einen sind kommunikativer und friedliebender und wollen konstruktive Lösungen erreichen und werden sich entsprechend einsetzen; den Anderen mangelt es an diesen Eigenschaften oder sie sind einfach stur oder kommen mit dem Fall nicht klar und mauern. Ich habe meine Arbeit nach Eingang erledigt. Und wo ich einen Termin habe, versuche ich die Zeit auszunutzen, habe die Arbeit also auch nach hinten, zum Endzeitpunkt des Termins geschoben. Wer es anders macht, glückwunsch, aber normal ist es nicht. Ich habe in aller Regel auch eine einvernehmliche und zügige Lösung gesucht. Es gab allerdings auch Fälle, da hat der Sachbearbeiter (oder auch schon mal der Amtsvorsteher) reichlich bluten müssen, weil es einfach nicht möglich war in einem vernünftigen Maß eine Lösung zu finden. Und manchmal hatte ich einfach einen Sch......tag, und dann hat irgendein unschuldiger Sachbearbeiter beim FA die geballte Ladung abgekommen, und dürfte sich gewundert haben, was er denn verbrochen hat. Fakt ist nur, dass die Suche nach einer gemeinsamen Lösung durch Kommunikation und freundlichen Umgang, in aller Regel effektiver und weniger zeitraubend ist. Man muss nicht in jedem Fall seinen Standpunkt bis ins letzte Detail durchsetzen, man kann Kompromisse eingehen. Man denke nur daran, wenn jeder Autofahrer stur auf sein Vorfahrtsrecht beharren würde, was dann auf den Straßen los wäre. Ähnlich ist es im Umgang mit den Ämtern. Und so wie man in den Wald reinruft, so schallt es heraus. Soll heißen, sei nett zu den Menschen und sie sind nett zu Dir. Immer mit der Keule eins in die Fre....., da muss man sich nicht wundern, wenn man denn mal selbst erschlagen wird. Und Kommunikation hat noch keinem geschadet. Immerhin schult man so seine Argumentationstechnik, lernt Menschen von ganz überraschenden Seiten kennen und knüpft Kontakte, die einem bei anderer Gelegenheit durchaus sehr hilfreich sein können. Jeder weiß selbst, dass ein Negativerlebnis die nachfolgende Zeit auch negativ beeinflusst. So neutral und objektiv kann kein Mensch sein. Und dies heißt, dass hier in der Folge jemand drunter leiden muss, der mit der ganzen Geschichte nichts zu tun hat. Und wenn es nur ein Fehler ist, den man aus Unkonzentriertheit macht, der zu einer ähnlichen Auseinandersetzungssituation führt und dann nach dem gleichen Schema abgearbeitet werden soll? ---------- Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch. - George Bernard Shaw (1856-1950), Irischer Dramatiker und Satiriker |
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