Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
Hallo,
mich würde hier gerne einmal interessieren, was das Finanzamt an unserer Arbeit nervt.
Beispiel: Mich hat einmal eine Sachbearbeiterin angerufen und gesagt wir sollen doch die Bilanzen nicht mehr binden, weil Sie diese immer auseinander fummelt bevor sie diese ablegt (was ich aber zugegebenen etwas komisch / unüblich fand).
Ich denke es gibt die ein oder andere Kleinigkeit die man beachten könnte, wenn man wüsste was "die Gegenseite" gerne hätte...
Wer hat ein paar Hinweise was man besser machen könnte :-)
Ich habe mir sagen lassen, dass z.B. die USt-Erklärung ganz obenauf soll, weil die in der Poststelle bereits aussortiert wird und direkt zur Kasse kommt.
Gruß
Catja schrieb:Ich habe mir sagen lassen, dass z.B. die USt-Erklärung ganz obenauf soll, weil die in der Poststelle bereits aussortiert wird und direkt zur Kasse kommt.
Gruß
Daran hatte ich noch gar nicht gedacht, die kommt bei uns mitten rein...
Eben, genau das meinte ich... Der Berater macht sich ja hierüber keinerlei Gedanken oder meint es nicht böse... Wenn man aber die Abläufe im FA besser kennen würde könnte man es ja besser machen :-)
Ja, auf keinen Fall die Bilanzen binden, die müssen nur mühsam auseinander gerissen werden, damit man die überhaupt abheften kann.
Anders geht's nicht bei den Heftern, die wir haben.
Und schon gar nicht popelige GuV's, wo der "Einband`" manchmal dicker ist als die eigentliche GuV....
Die USt-Erklärung am besten oben abheften, damit gleich eingetackert werden kann.
Es kann sonst sein, dass die übersehen wird, was dann Anrufe zur Folge haben kann, wo denn die Erstattung bleibt....
Und ab 2006 bitte, bitte das Einheitswert-Aktenzeichen auf der Anlage V eintragen.
Ich weiß, das nervt, uns auch, aber wir müssen es einklimpern, nützt nix.
Versicherungsunterlagen sind überhaupt nicht notwendig, nur wenn Eintragungen zur Rürup-Rente gemacht werden (Zeile 64 Mantelbogen), die müssen dabei....
Hi,
Frage: Wie ist das denn mit Bilanzmappen, die eine Lochung haben? Werden die auch zerlegt?
Grüße
So wie es der Petz schreibt habe ich es auch kennen gelernt.
Leider will Chef gegenüber gut aftreten und ein kleines aber sauberes Paketchen vorzeigen, was dann dem Finanzamt überreicht wird.
Das mit der USt finde ich, ist wohl schon eine Erleichterung für die Poststelle. Passt aber irgendwie nicht ins System, da bei uns gem. StbGV abgelegt wird (In der Reihenfolge der Paragraphen; 2401/2405/2409/33.. usw.)
Es dürfte aber eigentlich nicht zu so gravierenden Verzögerungen bei USt-Erstattungsansprüchen kommen, da zumindest in Berlin der Eingang der Erklärungen ge-"Myst"-et (Programmname) werden musste und dabei eigentlich vom Bearbeiter die einzelnen Steuer-Signale gescheckt werden müssten. Kam und kommt aber immer mal vor, dass etwas übersehen wurde/wird.
Letzlich ist es für den Steuerberater die Frage, ob er gegenüber dem Mandanten (Einnahmequelle) oder dem FA (Durchwinkstelle) gut darstehen will. Am besten wäre natürlich, wenn er es dem MAndanten darstellen kann, dass auch eine nicht gebundene Bilanz/EÜR dem Finanzamt nicht minder gefällt.
Ciao Dragon
Bei uns bekommen nur die Mandanten gebundene Bilanzen, das Finanzamt bekommt die Bilanz im Hefter mit den ganzen anderen Unterlagen.
So haben wir schon einen Packen "Für Finanzamt" und einen "Für Ihre Unterlagen"
So wie Clematis mache ich das bisher auch, sehe aber viele Kollegen, die alles binden. Sogar die Steuererklärungen...
Was gibt es denn noch, was man wissen sollte?
Frage: Belege zu den einzelnen Anlagen der Steuererklärung jeweils hinter die Anlage, zu der sie gehören, oder lieber gesammelt am Schluss?
Grüße
Aus meinem damaligen Erfahrungsschatz darf ich sagen, dass es besser ist, wenn alles hinter der entsprechenden Anlage abgeheftet ist. Dann hat der Finanzbeamte gleich alles auf "fast" einen Blick.
Kann übrigens nur empfehlen die komprimierten Erklärungen abzugeben. Finanzamt ist dan deutlich schneller und es müssen nur die Pflichtbelege mitgeschickt werden.
Ciao Dragon
Seiten: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11