das nervt Rechtsanwälte und Steuerberater
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25.07.2015, 16:06
Beitrag: #383
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RE: das nervt Rechtsanwälte und Steuerberater
Zitat:Aber macht das nicht die Finanzverwaltung berechenbar?Nein, die Prüfungsschwerpunkte werden in unregelmäßigen Zeitabständen verlagert Zitat:Ist nicht auch grade der Unterschied zwischen den einzelnen Prüfern (Innen- und Außendienst!) wünschenswert?Ja, und das wird auch so bleiben. Zitat:Aber anscheinend ist die vollautomatische Veranlagung (RMS 2.0, roll out läuft bei uns in Bayern!), bei der der Prüfer nicht mehr denken muss/darfIch glaube, da verwechselst du was. 2.0 ist bei uns seit dem 01.07. im Einsatz. 2.0 heißt nur, dass manche Steuererklärungen überhaupt von keinem Bearbeiter mehr gesichtet werden. Im Idealfall winkt das System den Fall durch und der Stpfl. hat nach 10 Tagen seinen Bescheid. Was in Millionen von popeligen Arbeitnehmer- und Rentnerfällen auch Sinn macht. Jedenfalls wirtschaftlich gesehen. Aber damit tut sich das Beamtentum offensichtlich in der Mehrzahl noch schwer. Bei den Fällen, die das System nicht durchwinkt, soll der Bearbeiter eben den Schwerpunkt seiner Prüfungstätigkeit auf die vom System erzeugten Hinweise legen. Was ist dagegen einzuwenden? Wo ist hier das Gehirn auszuschalten? Dass manche das Gehirn ausgeschaltet haben, liest man ja hier, indem Hinweise einfach wegkommentiert werden. Meist deshalb, weil man das Steuerrecht an dieser Stelle nicht verstanden hat. Erschreckend, aber wahr. Zitat:Aber das ist eine politische Entscheidung.An diesem Punkt stimmen wir überein. Wir sind auch einer Meinung, wenn gesagt wird, das diene der Personaleinsparung. Unbestritten. Wirtschaftlich macht es aber Sinn. |
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