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Island
27.01.2009, 16:52
Beitrag: #1
Island
Kennt zufllig einer jemanden (hier in D), der sich mit dem islndischen Steuerrecht auskennt?

Hab hier einen Monteur der 8 Monate in Island war. Angeblich wollte sein Chef fr ihn eine Erklrung in Island abgeben. Aber die Fa. existiert nicht mehr, also keine Reaktion. Der Mandant hat keine Gehaltszettel usw. Die Auszahlung erfolgte oft in bar.
Wie reagiert das FA hier, wenn ich keinerlei Angaben ber den islndischen Lohn machen kann.
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27.01.2009, 17:12
Beitrag: #2
RE: Island
Angaben wird man schon machen knnen.

Die Einknfte unterliegen ja "nur" dem Progressionsvorbehalt, es drften Werbungskosten ohne Ende angefallen sein.

Bei uns jedenfalls wird bei diesen "geringen" Betrgen kein groes Aufheben gemacht, die Glaubhaftmachung reicht ja erstmal.
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27.01.2009, 17:19
Beitrag: #3
RE: Island
Opa schrieb:Hab hier einen Monteur der 8 Monate in Island war. Angeblich wollte sein Chef fr ihn eine Erklrung in Island abgeben.

Hab eben schnell das DBA durchgeflogen. Selbst wenn in Island keine Steuer abgefhrt wurde, ist im DBA keine subject to tax Klausel enthalten, also selbst wenn im Ausland keine Besteuerung erfolgt ist (tatschlich), kann D nur den Progressionsvorbehalt anwenden.
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27.01.2009, 17:56
Beitrag: #4
RE: Island
"Nur" Progressionsvorbehalt ist schon klar, aber es wre nur ein "ca. Betrag" zu nennen mglich, der aber trotz WK bei rund 20.000,- liegen drfte, so da sich schon eine gewisse steuerl. Auswirkung ergeben wrde, denn die anderen 4 Monate hat er ja hier voll verdient.
Na mal sehen, wie das FA reagiert, hab jetzt nur den Auslands-Aufenthalt angegeben, ohne genaue Zahlen.
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27.01.2009, 18:58
Beitrag: #5
RE: Island
Ohne Zahlen kann das FA nur schtzen, das ist milich. Da nicht mal Schtzungsgrundlagen genannt sind, kommt es mE zwingend zu Rckfragen. Dann doch lieber eine selbst ermittelte Summe nennen und begrnden (ca. Lohn wchentlich xxx islndische Kronen x Kurs 01/2007 ... = Summe).
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27.01.2009, 19:10
Beitrag: #6
RE: Island
Ich warte erstmal auf die Rckfrage.
Vielleicht kommt auch keine, da sie "Aufenthalt in Island" als priv. Auszeit betrachten. Dann wrde er sogar eine Erstattung statt einer Nachzahlung erhalten.Big Grin
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27.01.2009, 22:29
Beitrag: #7
RE: Island
@Opa: Gerade wenn das Finanzamt das nun alles ohne 32b durchwinkt, liegt dann aber schon Steuerhinterziehung sehr nah! Wenn man die Angaben so "verschleiert" macht, dass man als Veranlagungsbeamter nur raten kann, ist dass schon vorstzlich. Ich wrde sowas nicht machen, bringt mehr rger als Erfolg! Gutheien kann man das genauso wenig wie bei den Fahrtkosten die km "zu verlngern" oder private Bewirtungen als beruflich ausgeben.
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28.01.2009, 09:57
Beitrag: #8
RE: Island
Naja, kann man geteilter Meinung sein, aber ich kenne auch das FA und den Bearbeiter, da ist die Rckfrage vorprogrammiert, aber bis dahin hat der Mandant vielleicht auch noch ein paar Unterlagen gefunden, die er noch suchen wollte.
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