bilanzierungs blackout
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29.06.2009, 16:49
Beitrag: #1
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bilanzierungs blackout
Hallo,
nehmen wir an, eine Gesellschaft erwirbt im Rahmen eines share-deals eine andere Gesellschaft, wobei (ständige Schweinerei) der Erwerber im Rahmen eines sog. debt-push-down dann die Schulden des Erwerbs tragen soll, wie sehen die Verschmelzungsbilanzen aus? Bsp. Zielobjekt Holding GmbH Aktiva: Anteile x-GmbH 3.000.000 Passiva: Stammkapital 3.000.000 x-GmbH Aktiva: Gebäude etc. 5.000.000 Passiva: Stammkapital 2.000.000 Gewinnrücklagen 3.000.000 ---> Annahme, das Gebäude hat einen Verkehrswert von 7.000.000 Euro, also erwirbt unser Erwerber die Holdinganteile zum Preis von 7 Mio Also Investor GmbH (extra gegründet vom Erwerber) Aktiva: Holding GmbH 7.000.000 Passiva: Stammkapital 1.500.000 Darlehen 5.500.000 --> Nun soll durch down-stream-merger die Verschuldung der Investor GmbH (neue Mutter) über die Holding GmbH (neue Tochter) auf die x-GmbH (neue Enkel) gedrückt werden. Lösung eigentlich: Investor GmbH wird auf Holding verschmolzen, also Einbringung der Anteile an der Holding in die Holding und dann Rückgabe an den eigentlichen Erwerber (Heuschrecke). Schritt zwei, dann das selbe von Holding auf x-GmbH. Im Ergebnis sollte nun die Heuschrecke Anteile an der x-GmbH haben und die Schulden des Erwerbs (5,5 Mio) müssten auf Ebene der x-GmbH stecken. Wie sieht dann die Bilanz aus??? Habe ich einen Verschmelzungsverlust von 5,5 Mio??? Aktiva: Gebäude etc. 5.000.000 Passiva: Stammkapital 2.000.000 Gewinnrücklagen 3.000.000 Darlehen 5.500.000 Differenz??? Wo steckt der Denkfehler? Fragt sich showbee |
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